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Deutscher Familienverband

Landesverband NRW e.V.

Montag, 17 September 2018 10:02

[DFV-PM] Der Zukunft eine Stimme geben

Deutscher Familienverband bekräftigt zum Internationalen Tag der Demokratie seine Forderung nach einem Wahlrecht von Geburt an

(Berlin). 13 Millionen Bundesbürger unter 18 Jahren sind noch immer vom Wahlrecht und damit von echter demokratischer Partizipation ausgeschlossen, kritisiert der Deutsche Familienverband (DFV). Anlässlich des Internationalen Tages der Demokratie am 15. September bekräftigt Bundesgeschäftsführer Sebastian Heimann die Forderung nach einem Wahlrecht von Geburt an.

Grundrechte gelten grundsätzlich nicht erst ab der Volljährigkeit. Dies betrifft auch das Wahlrecht. „Junge Menschen haben eine hohe Wertschätzung für die Demokratie und wollen mitbestimmen, wer ihre Zukunft gestalten soll. Aber wählen dürfen sie nicht“, sagt Heimann. „In dieser Hinsicht besteht im politischen System Deutschlands ein gravierendes Demokratiedefizit. Wir brauchen ein Wahlrecht von Geburt an, das von den Eltern als gesetzliche Stellvertreter ausgeübt wird, bis die Kinder alt genug sind, selbst zu wählen.“

Nach Auffassung des Nürnberger Juristen Dr. Axel Adrian widerspricht die gegenwärtig in Deutschland praktizierte Rechtslage den verfassungsrechtlichen Wahlrechtsgrundsätzen der Allgemeinheit und Gleichheit der Wahl gemäß Artikel 38 Absatz 1 des Grundgesetzes. „Kinder sind unstreitig Staatsbürger, aber das Wahlrecht wird ihnen vorenthalten. Damit hat die nachwachsende Generation kein Stimmrecht in entscheidenden Zukunftsfragen. Stattdessen orientiert sich die Politik immer mehr an den Interessen einer immer älter werdenden Generation, von der ein stetig größer werdender Teil keine Kinder hat“, so Adrian. Um das zu ändern und der Zukunft künftig eine Stimme zu geben, unterstützt er als Botschafter die vom DFV initiierte Kampagne „Wahlrecht ab Geburt  - Nur wer wählt, zählt“.

Nach Auffassung Adrians wäre ein Wahlrecht ab Geburt nicht nur ein großer Gewinn für die Demokratie, sondern auch für die politische Gesprächskultur in Deutschland: „Die Politik wäre gezwungen, sich intensiver mit jugend- und familienpolitischen Fragen auseinanderzusetzen und Familieninteressen nachhaltig zu verfolgen.“ So lange unter 18-Jährige aufgrund ihres fehlenden Stimmrechts politisch nicht wahrgenommen werden, sind demokratische Grundprinzipien auch in Deutschland nicht erfüllt.  

„Eine Gesellschaft, die der jungen Generation das Wahlrecht entzieht, steht unter besonderem Begründungszwang“, betont DFV-Bundesgeschäftsführer Heimann. „Kinder und Jugendliche sind nicht Bürger zweiter Klasse. Ich sehe kein logisches Argument, ihnen das Wählen zu verbieten.“

Der Internationale Tag der Demokratie findet seit 2007 alljährlich am 15. September statt. Er wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um auf den Wert der Demokratie in der Welt aufmerksam zu machen.

Publiziert in Pressemitteilungen
Dienstag, 20 Juni 2017 13:22

Engagementkongress NRW

Bürgerschaftliches Engagement fördern – sozialen Zusammenhalt und Demokratie stärken

 

Save the date! Montag, 16. Oktober 2017, 9.30 - 16.00 Uhr, Stadthalle Bad Godesberg, Bonn

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das vielfältige bürgerschaftliche Engagement vor Ort ist ein zentraler Bestandteil einer starken Zivilgesellschaft, fördert den sozialen Zusammenhalt und trägt zu einer lebendigen Demokratie bei. Der diesjährige Engagementkongress NRW nimmt diesen Zusammenhang in den Blick und widmet sich dem Schwerpunktthema „Bürgerschaftliches Engagement fördern – sozialen Zusammenhalt und Demokratie stärken“.

 

Mit dem Engagementkongress NRW hat das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS) in Kooperation mit dem „Kommunen-Netzwerk: engagiert in NRW“ eine Plattform für den landesweiten Erfahrungsaustausch zur lokalen Engagementförderung geschaffen. Im Fokus steht der Wissenstransfer aus der Praxis. Gemeinsam werden anhand von Impulsen,  konkreten Praxisbeispielen sowie im Rahmen von interaktiven Workshops die aktuellen Situationen der lokalen Engagementförderung in NRW diskutiert und Zukunftsstrategien entwickelt.

 

Zielgruppe des Kongresses sind Entscheidungsträger*innen und Expert*innen aus den Verwaltungen, politische Vertreter*innen, lokale Akteure der Engagementförderung, Multiplikator*innen, Wissenschaftler*innen und Interessierte.

 

Wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr Herr Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), einleitend einen Impulsvortrag zu Hintergründen, Rahmenbedingungen, Chancen und Herausforderungen des Zusammenspiels von Engagementförderung und Demokratiestärkung halten wird.

 

Bitte merken Sie sich den 16. Oktober 2017 schon jetzt vor. Eine Einladung mit einem detaillierten Programm sowie der Möglichkeit zur Anmeldung lassen wir Ihnen in Kürze zukommen. Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie zeitnah auch auf dem Engagementportal der Landesregierung NRW www.engagiert-in-nrw.de/engagementkongress_NRW.

 

Wir freuen uns, Sie in Bonn persönlich begrüßen zu dürfen!

 

Gerne können Sie diese Information an Ihre Netzwerke weiterleiten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Mareike Lüsebrink

Referentin

 

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Referat 214 Bürgerschaftliches Engagement, Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen,

Bundesfreiwilligendienst

 

Haroldstraße 4

40213 Düsseldorf

Telefon: 0211 / 837 - 2247

 

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www.engagiert-in-nrw.de

www.mfkjks.nrw

 

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Nadine Haßlöwer                          

Projektleiterin

 

Institut für soziale Innovation

 

Opferfelder Str. 22

42719 Solingen

Telefon: 0212/ 230 - 7839

Mobil: 0176 / 1230 7832

 

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www.institut-fuer-soziale-innovation.de

 

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